CLUBS: Rudereuropameisterschaften in Bled
Slowenien, Bled, 25. bis 28. Mai 2023: EVUPRE auf Special Mission bei den Rudereuropameisterschaften. Das Setting: wunderschön türkisfarbenes Wasser, der Ort am Ostufer, mit seinen alten Hotels aus K.u.K.-Zeiten, prächtigen Villen und einem Casino, der markante Fels mit der Burg, die hoch über dem See ragt, die kleine Insel mit einer Kirche, im Hintergrund die schneebedeckten Berge des Triglav Nationalparks. Alles umgeben von Wald, Grün, Wiesen und Blumen in voller Blüte.
Eine der kleinsten Rudernationen – ganz groß
Nach Bled fuhren wir als Junioren immer schon gerne: Sportliches Messen mit der jungen Elite und die Bewunderung für die großen Stars. Zur Bled Regatta waren sie alle am Start: Gastgeber waren schließlich mit Luka Špik und Iztok Čop zwei der wohl erfolgreichsten Ruderer aller Zeiten. Im Boden vor dem Olympiazentrum in Bled finden sich die Namen der Olympiahelden eingraviert, insgesamt gab es bereits fünf Olympia- und unzählige WM- und EM-Medaillen für die kleine Rudernation Slowenien.
An diese erfolgreichen Zeiten will Team Slovenia anknüpfen! Alles auf neu, alles auf Anfang, zusammen mit EVUPRE: Jernej Slivnik, managt nicht nur das anspruchsvolle Projekt des neuen Teamoutfits, zudem auch die Regatta selbst als Riesenevent. Tolle Video-Interviewformate lassen die netzaffine Weltöffentlichkeit hinter die Kulissen blicken und holen so Fans mit ins Boot.



Harte Schläge im neuen Dress von EVUPRE
„Wir wollen schnell rudern und schnell aussehen!“, so der Chef Jernej. Gesagt, getan! Mit viel Liebe zum Detail haben wir für das Team Slowenien eine komplette Ausstattung zusammengestellt: Vom Racing Outfit bis zur Freizeittasche und der Jogginghose. Der Triglav, das markante Gebirge, das sich hinter dem Bleder See auftut, inspirierte das neue Logo. Drei Zacken mit Tendenz nach oben – und die Aktie Team Slowenien ist im Steigen. Die bekannten slowenischen Sportfarben Grün (Wald), Blau (Wasser) und Weiß (Himmel) kommen in einer ganz neuen Interpretation auf dunkelblauem Hintergrund zur Geltung.
Team Slovenia, immer vorne gut dabei
Das neu formierte Team Slovenia startete mit vier vielversprechenden Booten: M1x, W1x, LM1x und dem M2. Überzeugen konnten vor allem Nina Kostanjšek im W1x, die um den Sieg im B-Finale vorne mitruderte, sowie Rajko Hrvat im LM1x als 4. nur knapp an der Medaille vorbei.
Die Stimmung war genial, das Wetter top, die Rennen spannend bis zur Ziellinie: 0,05 Sekunden trennten den neuen Europameister im M8; Großbritannien vom zweitplatzierten Boot aus Rumänien, ein paar Hundertstel dahinter das Team aus den Niederlanden. Die starken Schweizer mit acht Booten im A-Finale, ein Medaillenregen für das Team NL, das beide Einerrennen (Frauen und Männer) gewann, die Ukrainerinnen im Frauen Doppelvierer als neue Europameisterinnen, und im Männer Doppelzweier, der seit Jahren von den Sinkovic Brüdern aus Kroatien dominiert wird, scheint sich ein Machtwechsel anzubahnen. Zwei junge Italiener haben sich mit den Kroaten bis zur Ziellinie gematcht.
Die Organisation lief reibungslos, der Rudersport lag auf allerhöchstem Niveau, die Stimmung war einfach fantastisch. Dank an Team Slovenia und das Organisationskomitee rund um Jernej, allesamt wie immer sensationelle Gastgeber:innen!



CLUBS by EVUPRE
So könnte euer individuelles Vereinsdesign aussehen:
Ob Socken, Jacke, Gilet oder Racer: Interesse an einer eigenen Kollektion für deinen Verein oder deine Trainingsgruppe in eurem individuellen Design?
Hier geht's lang.




Text:
Silke Kettelhake
Fotocredits:
EVUPRE
Frisch aus unserem Prêt-à-porter-Atelier: New Arrivals!
Dezember 21, 2022Unkategorisiert
… und dann auch noch mit 15 % Weihnachtsrabatt …
Gerade noch rechtzeitig, bevor das Hirngespinst mit Sack und Rute bewehrt im Roten Mantel durch die Kamine rauscht: Die EVUPRE Kollektionen sind da!




Jetzt bekommst du deinen Lieblingslook wie das Deep Water Design in fein abgestimmten Blautönen mit passender Weste, jetzt gibt’s für die Fans unseres Sarasota-Themes – erinnert an großartige Sonnenuntergänge und -aufgänge, sorgt für eine super Sichtbarkeit auf dem Wasser – die Weste und die wind- und wasserdichte Jacke neben dem Longsleeve dazu. Nicht zu vergessen: Unsere Eighties-mäßigen Tampere Shirts zusammen mit der passenden Weste … und der PRO Tights Tampere Hose, und wenn du’s trägst, du spürst es einfach. Fühlt sich gut an, sieht gut aus.
Nicht zu vergessen: Unsere Eighties-mäßigen Tampere Shirts zusammen mit der passenden Weste … und der PRO Tights Tampere Hose, und wenn du’s trägst, du spürst es einfach. Fühlt sich gut an, sieht gut aus.
Das kleine Schwarze von EVUPRE
Sehr chic und ein wirklich eleganter Hingucker: das Essentials Longsleeve Tech Shirt … in Schwarz. Das Essentials Tech Shirt haben wir unisex für den Rudersport mit herausragender Atmungsaktivität kreiert, ultra-leicht, angenehm weich und mit tollem Design. Insbesondere in Schwarz liegt der Base-Layer sexy an, mit dezent-versteckten Logos, zeigt Muskeln an (oder die, die noch fehlen), ist schnell trocknend.



High Tech-Stoffe für ausgebuffte Ruder:innen
Gerade sandte mir Tobias von EVUPRE ein kleines Video: Ein Handwaschbecken, darin erkennbar ein EVUPRE-Stoff? Ein Wasserhahn? Und siehe da: Das Wasser perlt ab! Tobias: „Unsere Outer Shells wie die Westen und Splash Tops der New Arrivals sind allesamt waterproof.“ Dennoch lässt der Stoff, von innen nach außen, den Schweiß durchperlen, für ein freies Atmen. Schade, das hat mir Tobias bisher noch nicht demonstriert!
Schöne Weihnachten mit EVUPRE!
Hol dir 15 % Rabatt auf unsere neuen Artikel! Verwende folgenden Code beim Checkout:
new15
Text:
Silke Kettelhake
Fotocredits:
EVUPRE
EVUPRE in the USA
Dezember 16, 2022Unkategorisiert
Rowing Madness an der Ostküste: Boston, Philly, NYC, Washington
Jeden Morgen, wenn die Sonne den Nebel und die Temperaturen um den Gefrierpunkt vertrieb, bot sich ein grandioses Bild vor dem Charles River, Boston: Auf einem der wohl bekanntesten Gewässer, umsäumt von den Bauten der Harvard University und dem Massachusetts Institut of Technology, fädelten sich Tausendfüßlern gleich die Mannschaften mit ihren über Kopf gestemmten Achtern ein. Ordner mit Trillerpfeifen und Megafon sorgten für ein sicheres Timing vor den spektakulären Rennen für die traditionsreichste amerikanische Regatta, die HEAD of the Charles.



3 Meilen, rund 4,8 Kilometer, müssen mit vollem Speed im Verfolgerrennen genommen werden, dem „Head Race“ nach englischem Vorbild. 1965 als fast interne Regatta zwischen Cambridge Boat Club (CBC) und Harvard University in der zweiten Oktoberhälfte gestartet – um schnell noch ein Highlight vor dem manchmal zähen Wintertraining zu erleben – ist heute die HEAD of the Charles mit 12.000 Athlet:innen und 300.000 Zuschauer:innen das wohl größte Ruderevent weltweit.
Der Start findet fliegend im 15 Sekunden-Takt in Höhe des Bootshauses der Boston University statt, das Ziel liegt zwischen der Eliot Bridge und dem Henderson-Bootshaus der Northeastern University. Für die Steuerfrauen und -männer eine echte Herausforderung: Im Überholmanöver flitzten die Boote durch enge Kurven und unter sechs trummartigen Backstein- oder Eisenbrücken hindurch, wie die der Bahnlinie East Boston-Allston.
Ihren Van, einen wuchtigen Chrysler Pacifica, hatten Tobias und Martin randvoll mit den schönen EVUPRE Teilen gepackt, nur noch die Außenspiegel blieben benutzbar. Tobias: „Jetlag überstanden und dann ging's los: Drei Tage von 07:00 - 18:00 Uhr auf den Beinen, nonstop.“ Ihren Stand mussten sie improvisieren: Hier einen Kleiderständer, da einen Tresen mit Kisten vom Baumarkt hervorgezaubert. Und es hat sich gelohnt!
Die Deep Water Reihe ging weg wie geschnitten Brot, die toll farbigen Sarasota-Shirts waren ruckzuck ausverkauft. Tobias: „Wir hatten alle Hände voll zu tun! Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag war’s ein wunderschönes Kommen und Gehen dieser wirklich gar nicht so oberflächlich friendly people.“


Mit den Eltern des US-Spitzenathleten Ezra Charles verbindet Tobi inzwischen ein fast familiäres Verhältnis. 2019 traf man sich bei der Ruderweltmeisterschaft in Ottensheim, Ezra als Ausnahmesportler, Tobias als Sportkommentator. Die Eltern haben ein cooles Café in Eureka, Kalifornien, und Ezra trainiert mittlerweile am Craftsbury Greenracing Project, einem der bestens organisierten US-Sportcamps mit ideeller, nachhaltiger Konzeption. Gewonnen hat Ezra die HEAD oft the Charles in den beiden Königsdisziplinen, im Einer und im Achter: „Die wichtigste Strategie: Einen guten Rhythmus zu finden. Die meisten von uns waren ja ein paar Wochen vorher bei Quer durch Berlin dabei, auf 12,5 Kilometer durch die Berliner Innenstadt schlugen wir die favorisierten Niederländer.“



Rudern in anderen Dimensionen
Interessant: Anders als in österreichischen oder deutschen Rudervereinen, in denen die Frauen und Mädchen gar traditionsgemäß unterrepräsentiert sind, ist das Rudern in den USA vielmehr eine Frauenveranstaltung. Tobias: „Die Jungs trainieren lieber die US-typischen Sportarten wie Basketball oder Fußball, so ergibt sich für die Mädchen an den Unis die Möglichkeit, übers Rudern gut an Stipendien zu kommen.“
Am Charles River parkten riesige Trailer, quer durchs Land gezogen von Monstertrucks mit echten Truckdrivern, angeheuert von den Unis. Tobias: „180 Kids aus einem Highschool Club sind keine Seltenheit, und um die einigermaßen unter Kontrolle zu haben, fahren sie eben 8er, gefolgt von einer Armada an Trainerbooten. Alles ist top organisiert!“ Die Masters wiederum sorgten für sich selbst, was sonst!
Boxenstopp in NYC, ab nach Philly-Town
Bei einem kurzen Aufenthalt in New York sortierten sich Tobias und Martin ein wenig, packten die Kisten neu; während auf dem Harlem und dem Hudson River die Mannschaften der Columbia University trainierten. Philadelphia aber gilt als die Wiege des US-Rudersports. Den Philly-Sound von When Will I See You Again der Three Degrees im Ohr, ging’s in drei Stunden Autofahrt weiter entlang der Ostküste, nach Philadelphia, zum Head of the Schuylkill (HOSR) mit 7.500 Starter:innen.
In der Nähe der Ziellinie liegt die Boathouse Row, eine Straße am Schuylkill River, gesäumt von 15 teils über 150 Jahre alten Prunkruderbootshäusern. Ein Paradies.
Tobias: „Etwas außerhalb von Philly besuchten wir am Cooper River den Moorestown Rowing Club; das wird der erste von uns eingekleidete US Rowing Club!“ Die Ruder:innen vom Moorestown Rowing Club waren direkt am Designprozess von EVUPRE beteiligt.
Letzte Station der zweiwöchigen Tour: Washington. Dort gibt es seither ein EVUPRE Warenlager: „EVUPRE in the USA! Ab jetzt können wir innerhalb der Staaten verschicken.“ Retour nach Wien – und an Weihnachten denken!




Text:
Silke Kettelhake
Fotocredits:
EVUPRE
Du und dein Schweinehund: Die Dirty Thirty Ergo Challenge
November 22, 2022Unkategorisiert
Mag es draußen nass, kalt und eklig werden, den Ergo zu rocken heißt gleich das Ego zu rocken: Let it out, your inner Pig Dog!
Auch im verflixten siebten Jahr richtet der Ister LRV, der freundliche Ruderclub aus Linz, die 30 K Ergo Challenge, Dirty Thirty, aus. Interaktiv, online, für jede und jeden. Einfach lässig! Eine Initiative aus der kreativen Ruder-Community, die wir von EVUPRE unterstützen dürfen.
Dirty Thirty: Nach dreißig Minuten völlig erschöpft, aber irgendwie glücklich abzusteigen, mit dem Ziel – für die Männer – 7.500 Meter geschafft zu haben, die Frauen sind mit 6.500 Metern dabei. Der rudernde Polizeibeamte Christian Schramm, der Organisator vom LRV, mit Gründungsjahr 1876 einer der ältesten Vereine Österreichs: „Ergo fahren, das zeigt, was im Innersten der Ruderinnen und Ruderer steckt. Mit unserer Ergo Challenge könnt ihr euch langsam, aber sicher durch den Winter nach oben schaukeln.“
Wenn’s draußen richtig eklig wird, heißt es wieder mal rauf auf den Ergo: Dabei sein ist alles, bei den sechs Terminen der Dirty Thirty Challenge, wobei nur die vier besten Ergebnisse gewertet werden. Ein Highlight setzt besonders der 28.01.2023, da finden zeitgleich die Austrian Indoor Rowing Championships statt. Alle Ergo-Ritte werden ausschließlich auf Concept2 (Model B-E) Ruderergometern ausgetragen. Ziel ist also: 30.000 Meter für die Männer und 26.000 Meter für die Frauen. Jede Einreichung zählt!
Zu gewinnen gibt es neben einer EVUPRE Überraschung: Muskelmasse statt Medaillen. Eingeladen sind alle Ruderer und Ruderinnen, aus Vereinen oder privat, weltweit. Bisher gab’s Teilnehmer:innen aus Kroatien, Österreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Luxemburg und sogar aus Peru.
Einfach an den Ister Ruderclub euer Geburtsjahr, Körpergewicht und ein Foto des Monitors senden; die Übermittlung der Daten per E-mail soll bis spätestens Mittwoch 18:00 Uhr nach jedem Durchgang an challenge@ister.at erfolgen. Es können auch vereinsinterne Listen (30K Ergebnisse Liste) verwendet werden. „Das Vertrauen steht im Vordergrund“, so Christian Schramm. Die Reihung erfolgt gemäß der Concept2 Alterseinteilung.

Die Termine sind von Montag 00:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr berechnet.
1. Session: 07.11. – 13.11.2022
2. Session: 28.11. – 04.12.2022==> zeitgleich mit der „Dirty Dozen“ Challenge
3. Session: 19.12. – 25.12.2022
4. Session: 09.01. – 15.01.2023
5. Session: 30.01. – 05.02.2023
6. Session: 20.02. – 26.02.2023
Teilnehmen können folgende Altersklassen:
• U15
• U17
• U19
• Seniors: 19 - 29 Jahre
• Masters A 30 - 39 Jahre
• Masters B: 40 - 49 Jahre
• Masters C: 50 - 59 Jahre
• Masters D: 60 - 69 Jahre
• Masters E: 70 - 79 Jahre
• Masters F: 80 - 89 Jahre
Text:
Silke Kettelhake
Fotocredits:
Max Manavi Huber
Ruder-Bundesliga-gold für den RV Wiking Linz in Evupre
August 24, 2022Unkategorisiert
Adrenalin pur: Supersockensause für Marie Steinbeck und ihr Team
Den klimpernden Medaillenregen sind die rudernden Schwestern Marie und Mira Steinbeck aus Linz seit Jahren gewöhnt. Nun kamen die Tabellenführerinnen von 2021 mit ihrem W 8+ Team am 6.8.2022 zurück zur Ruderbundesliga, in die Arena auf dem eindrucksvollen Wasserkreuz Minden – um zu gewinnen. Die Ruder-Bundesliga ist die Formel 1 des Deutschen Sprintruderns, ein Publikumsmagnet: Während auf der 2.000 m Distanz nur noch per Fernglas oder Videoübertragung die Verfolgung der Rennen möglich ist, sitzen die Zuschauer:innen für circa zwei Minuten bei der RBL sozusagen mit im Boot. Mit den Ergebnissen der Ruder-Bundesliga (RBL) steht seit 2009 jährlich fest, welcher Verein die besten Sprintachter-Mannschaften stellt. Noch sind die Mindener Siegerinnen Tabellendritte, zwei Rennen in Krefeld und Hamburg stehen noch aus. Mit der Präzision einer Maschine zogen die Linzerinnen durch, vom Start weg vorn. Schlagfrau Marie Steinbeck, 27: „Steht die Ampel auf Grün, explodiert das Boot!“ Wieder bewiesen die Linzerinnen bei der RBL ihre guten Nerven nach der neunstündigen Hinfahrt.



Kaum am Start – schon am Ziel
Auf der Distanz von 350 Metern messen sich die schnellsten Teams der Bundesrepublik und aus Österreich – und das in der Königsdisziplin, dem Achter. Im Zeitfahren werden die Paarungen für die Achtelfinals ermittelt, die Endrunde besteht aus Achtel-, Viertel-, Halb- und Finalrennen, im K.O.-System ausgetragen. Jede Platzierung wird für die Punktezählung knallhart ausgefahren. Die Sieger:innen eines Rennwochenendes gewinnen 18 Punkte, jedes weiter platzierte Boot einen Punkt weniger.
Fünf knallharte Renntagefür die Maximalpunktzahl
Gut sahen sie aus in EVUPRE, die Mädels aus Linz, und sie holten Gold, vor dem Schoppe-Express der Mainzerinnen und den Havel Queens. Ausgerechnet die EVUPRE-Socken waren’s, der erste Hingucker, auf den sie angesprochen wurden, hach, ihr habt so schöne Socken! Marie lacht: „Ja, die Socken sind ein echter Knaller – in Pink.“ Worauf die Ruder:innen so als Erstes achten …


| Die erste eigene Kollektion!
Marie rudert jede Bootsklasse, nur der Riemen muss es sein. Für EVUPRE war und ist sie mit ihren 1,75 m das Fitting-Versuchskaninchen, gucken, ob nix zwickt und zwackt und alles smooth sitzt, EVUPRE eben. Nun hatte ihr Achterteam erstmals die Gelegenheit, zusammen mit EVUPRE eine Kollektion zu kreieren, ein ganz großer Spaß für die Mädels und natürlich auch fürs Design-Team von EVUPRE. Marie Steinbeck: „Mir war’s wichtig: a touch of pink! Wir alle sind superzufrieden mit unseren neuen Racerflitzern mit dem blauen Linzer Stern auf der Brust, den Kurz- und den Langarm-T-Shirts!“ Vorgabe vom Verein war der blaue Stern auf weißem Grund, aber die Achtermädels wollten einfach weniger Weiß und einen Farbverlauf ins Pink, mit einem blauen Seitenstreifen, der in Action wie ein Beschleuniger wirkt. Wie beim Eintauchen der Blätter ins klare Wasser tummeln sich kleine Versatzstückchen des Wiking-Sterns lebendig vom hellen Blau ins Rosa und geben dem Stern noch mehr Kraft. |
| Seit 15 Jahren ist Marie Steinbeck auf dem Wasser – „wie‘s Fliegen, nur rückwärts und schöner!“ – macht ihren Masters-Abschluss in Psychologie und rudern will sie immer wieder und weiter: „Bis ich 100 Jahre alt bin!“ In EVUPRE … |
| Text: Silke Kettelhake Fotocredits: |
Kopenhagen - unsere inspiration.
| Die Dän:innen können mehr als Friskis & Svettis frönen, der Outdoorturnerei für alle, draußen im Park, sie können vor allem rudern. Das kleine Dänemark war schon immer eine starke Rudernation, kein Wunder, überall Wasser und Wikingerherzen.
Für EVUPRE Mitgründer Tobias waren die zehn Ruder-Jahre beim DSR, beim Danske Studenters Roklub, tiefgreifend stilprägend. Nicht einfach nur hygge sein, nein, dänisches Design mit form follows function ist alltagstauglich, kommt leicht, schlicht, einfach daher; dahinter stecken aber jede Menge Gehirnschmalz und das Ringen um Perfektion – ein Credo, das wir für unsere EVUPRE Produkte verinnerlicht haben |



| Das bunte Durcheinander Kopenhagens sorgt einfach für gute Laune: Ab aufs Rad oder rein ins Boot, und der Tag beginnt mit einem lächelnden Mix aus Sonnenschein und einer kühlen Brise. Der Weg? Führt eigentlich immer am Wasser entlang! Und das Rudern gehört zum Stadtbild, nicht nur in der dänischen Hauptstadt. Genauso wie das Fahrradfahren, Kopenhagener Lifestyle pur: Social Inclusion für alle, statt Blechbüchsenabsorbiertheit für die Einzelnen.
Kopenhagen, das ist Architektur, das ist Mode und Interior, High End Küche – und eine vielleicht nicht ganz unbewusst gelebte Lässigkeit. Nichts ist zu ernst, nichts ist von melodramatischer Schwere, alles ist hell und licht, dennoch vor allem beständig. Unser Design Copenhagen für EVUPRE denken wir im Spirit der Ruder-Weltmeisterschaften von 1978 und 1987: stylish, minimalistisch, zeitlos. Saftiges Royal-Blue im Oberteil liebäugelt mit der schwarzen Hose. Die Farbkombination ist nicht nur in der dänischen Hauptstadt en vogue, sie verweist auf einen Klassiker: Schon Franz Beckenbauer kickte so im Adidas-Dress; jetzt steht für unsere PRO Collection Copenhagen ein Dunkelblau mit hellblauem EVUPRE Schriftzug. |



| Text: Silke Kettelhake Fotocredits: |
Der Wienerachter: „Die coolste und die größte Achterregatta Österreichs“
April 2, 2022Unkategorisiert,Stories
| Am 14. Mai geht’s endlich wieder los mit dem Wienerachter, direkt bei EVUPRE vor der Haustür, auf der Alten Donau in Wien! Wir freuen uns riesig auf die Rennen rund um die Insel Gänsehäufel und sind mit einem Mega-Flagshipstore, coolen neuen Tampere-Shirts im Pre-Sale und jeder Menge Angebote direkt vor Ort an Start und Finish. Sprecht uns einfach an, wir freuen uns auf euch!
Nach dem ersten Zwischensprint auf der Strecke der Nightrow Linie mit 350 Metern kocht das Adrenalin schon mal hoch, dann fliegen die Achter vorbei an den Traditionsclubs LIA, Friesen, Argonauten, Donau und Ellida und dann seid ihr schon kurz vor der großen Wende, habt die Hälfte geschafft! Nach dem Staw Sprint für die Zwischenwertungen brennt die Lunge, jetzt geht’s an die Reserven, treten, treten, Stemmbrett, die Schlagzahl nochmal hochreißen und ab auf die Zielgerade … |

Vor 80 Jahren schon standen die Zuschauer:innen dicht gedrängt auf den Brücken, unter denen die Achter durchs stark strömende Gewässer preschten, mitten in Wien. Nur die Location wurde heuer geändert: Nun geht`s aufs Flachwasser, auf die Alte Donau. Und die Anmeldungen boomen, Mixed Achter sind im Kommen, der Anteil der Männer- zu den Frauenachtern beträgt etwa einen Anteil von 60 zu 40 Prozent.
Daniel Drobil vom WRC Pirat, der Kopf hinter der spektakulären Regatta: „2011 ging’s los, mit dem Wienereiner. 100 Einer sind viel mühsamer zu organisieren als zehn Achter! Allein, der Start! Der Achter hat den Einer abgelöst, so ein Achterstart gibt optisch einfach mehr her, wenn zehn Achter gleichzeitig losrauschen, achtzig Ruder:innen gleichzeitig in die Vollen gehen mit Schlagzahl 40. Der Wienerachter ist Teil eines großen Ganzen im osteuropäischen Raum, dem Capital Cup: Achterregatten in Budapest, Zagreb, Prag, Wien.Mein Ansinnen war und ist es, eine Regatta zu organisieren, die nicht 08/15 ist!“

| Und da auch wir von EVUPRE keinesfalls 08/15 sind, gibt’s für jede(r) Teilnehmer:in ein ganz besonderes Shirt, designed von EVUPRE! Zudem sponsern wir für die schnellsten Champion-Boote ein Sieger:innen Shirt.
Das Rudern, die Regatta einem breiten Publikum öffnen, das ist die Motivation für den Wienerachter, das ist unser Herzensprojekt. Der Welt die Schönheit unseres Sports zeigen: EVUPRE – die Eleganz des Ruderns. |




Text:
Silke Kettelhake
Fotocredits:
WRC Pirat
Mein Ruderverein und ich
März 2, 2022Unkategorisiert,Stories
Mit am schönsten ist die zweitschönste Sache der Welt, ob auf Dahme, Spree oder Jottwehdeh, in der richtigen Kleidung. Der richtigen Vereinskleidung. Am besten von EVUPRE.
| Bald ist die Zeit in der Eisenkammer wieder vorbei und es geht mit neuem Schwung in die neue Saison! Beste Gelegenheit für neue Clubkleidung, im eigenen, zusammen mit EVUPRE entwickelten Design: Spitzenruderin Magdalena Lobnig war in unserem blauen Racer mit japanischem Sashiko-Muster und der Österreichflagge in Origami-Faltung in Tokio 2020 so schnell unterwegs, dass sie Bronze einfuhr. Und der Royal Hongkong Yacht Club wünschte sich Signalfarben für die Racer, damit die Ruder:innen von den gigantischen Frachtschiffen wahrgenommen werden. Von den speedy Socken bis zum ohrenschützenden Stirnband, einmal EVUPRE, immer EVUPRE. In der superpraktischen Vereins-Weste und dem angenehmen Merino Longsleeve fühle ich mich so chic und angezogen, dass damit jede Bootshausparty gerockt werden kann. Schönheit und Eleganz, plus die Traditionsfarben eures Vereins: Das ist die nachhaltig und regional hergestellte Ruderbekleidung von heute – für sie wie für ihn und allen, die sich dazwischen finden! Die Zeiten, in denen wir Frauen in Rüschenbluse wie vor 120 Jahren den langen Rock auf der Rollbahn einrissen, sind glücklicherweise vorbei. |



| Jedes Design ein Unikat Im ersten Schritt hören die Designer:innen von EVUPRE genau hin: Welche Vorstellungen hat euer Verein? Von traditionellen Streifen bis zu modernen Farbverläufen? Und vor allem haben sie ein Auge fürs Detail: Versteckt finden sich Symbole wie das Vereinsgründungsjahr, die Koordinaten oder gekreuzte Ruder. Schon bei der Visualisierung schlägt das Vereinsherz höher: Ob Racer oder Zweiteiler (Shorts plus Ruder-Tanktop), Merino oder recycelte Tech-Shirts, die so beliebte Weste, eine dickere Club-Jacke oder gemütlicher Hoodie … Auf dem Wasser oder im Vereinshaus, für alle Anlässe gibt es das passende Outfit. Eigene Vereinsshopseite – Bestellen richtig einfach gemacht |





Text:
Silke Kettelhake
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EVUPRE
Flussabwärts durch Down Under: Auf dem Murray River bis zum Indischen Ozean
Februar 3, 2022Unkategorisiert,Stories
| Der Australier Daniel O'Callaghan, Jahrgang 1986, verbrachte mit seinen Eltern die Ferien am Murray River, ein mäandernder Fluss mit vielen romantischen Buchten und klarem Wasser. Noch als Student der Adelaide University beschloss Dan, den Ritt von 2.224 km, von Albury in New South Wales, bis zur Mündung in den Indischen Ozean, in Angriff zu nehmen: Mit unseren Handschuhen, in einem selbst gebauten Ruderboot, für die gute Sache: die Mikrokredite der NGO Kiva. Mit circa 50 Ruderkilometern täglich, verteilt über 45 Tage, tauchte Dan ein in eine andere Welt, in eine Welt voller Abenteuer und vergessenen Menschen, die seine Freunde wurden. |
| Hi Dan, when did you start rowing? Just about one week before I started the river trip, was the first time I had rowed in a sliding-seat boat. Before that, I had rowed tinnies a few times when an outboard wouldn’t start. Other than that I was a rowing virgin! What does rowing mean to you at all? What did your people say about your Murray rowing before you started? Afterwards? Please tell us something about your preparation. Muscles, nutrition etc. Why did you choose the Murray River? Please, tell us something about the construction of your boat, The Carp Eye Diem. What was the real challenge to manage in body? In mind? Sure you burnt lots of calories: Your weight before you started, and then after? |
| Did you ever feel so fed up to give up? Of course, that’s what made it a good challenge! But once I had committed to the challenge and the charity, there was no giving up. I was either going to finish the row, or end up in a hospital. You suffered a heat stroke? What about the nights? Any danger? Tell us something about the people you met, please. Please tell us something about Kiva. Your next challenge? Thank you so much for traveling a little bit with you on the Murray River! Dan litt zwar unter seinem wunden Hintern Dank unseren Handschuhen. |
Text und Interview:
Silke Kettelhake
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@CarpEyeDiem
Riemenverliebt in EVUPRE
Januar 16, 2022Unkategorisiert,Stories
| Der Ruderverein Friesen in Wien hat nun eine Unterabteilung, glücklich ausgestattet von EVUPRE – Rudi’s Rennrudergemeinschaft
Wer ist denn hier der Rudi? |
| Innerhalb eines so kleinen Vereins mit jetzt etwa hundert aktiven Mitgliedern leistet sich Rudis Ruderrenngemeinschaft eine eigene Kollektion? Bevor ich mit der Truppe von elf Männern und Damen anfing zu trainieren, gab’s kein zentral koordiniertes Masters Training. Und wir hatten nur den Friesen Einteiler. 2015 ruderte ein Freund mit, im Hauptberuf designt er Werbelogos. Drei R als Logo wirken wie ein Klassiker. Wir haben uns nicht vorher so genannt, wir suchten nach einem coolen Logo! Drei Mal R schaut cool aus … Ein bisschen Bling-Bling, im Gucci-Look. Und Rudi’s Ruderrenngemeinschaft war geboren. Du blickst auf eine beachtliche Ruderkarriere zurück: Heute ist das Rudern ein großer Spaß für mich. Früher, ja, da war es ernster, ich war Kader, im Bundesheer, da haben wir in der Regel zwei Mal am Tag trainiert. 2008 war ich im Nationalteam, 2009 im Einer im Weltcup. Dann habe ich aufgehört. Radikal. Und 2013 hast du endlich wieder angefangen? Nur für die Fitness. Sicher, die vier Jahre hat man auf der Waage gemerkt, das ging schnell. (seufzt) 2015 haben wir Freund:innen eingeladen: Rudert’s, macht’s mit! Fürs Mannschaftsgefühl ist die gebrandete Ruderkleidung essenziell, zur Selbstidentifikation miteinander. Bei uns in der Truppe merkten wir hinsichtlich der Kleidung: Wir hätten gerne mehr. Die ersten Sachen kamen nicht von EVUPRE, im Design ließ sich nur wenig verändern. Zwei Streifen links oder rechts, das war‘s. Die Farben ein Standardset. Im Mai 2020 haben wir bei EVUPRE bestellt, nach unseren Entwürfen. Und mussten schrecklich lange warten durch die Corona-Lieferengpässe. Expectations-Management hieß unser Zauberwort … Euer Lieblingsstück aus der EVUPRE Kollektion? Ganz klar die Weste, wir gehen immer noch raus aufs Wasser, auch bei Temperaturen um den Nullpunkt, mit dem schneidenden Wind. Eure Ziele für die kommende Saison? Noch einmal wie in diesem Jahr beim Blauen Band gut abschneiden, auf der Langstrecke im Mixed Achter, auf dem Wörthersee. Ein Riesenziel: Acht mixed Ruder:innen aus einem Verein aufzustellen, für ein Riemenboot, das war für uns schon der Erfolg! Wir möchten Libourne und Ottensheim fahren, im mixed Achter, im mixed Herren- und Damen-Vierer. Im Moment sind wir sehr riemenverliebt! Dein Ausblick für den Rudersport? Das Laufen war für viele Sportler:innen die einzige Möglichkeit im Lockdown. In unserer an Effizienz orientierten Zeit wird gerechnet: Verbrauche ich pro Stunde 500 Kalorien beim Laufen – oder 900 Kalorien auf dem Ergometer? Der Ergo hat viele in die Ruderbewegung gebracht; ich wünsche mir, dass viele auch den Sprung vom Ergo ins Boot schaffen! |
Bis zu 20 % Rabatt auf Vereinsbekleidung im Jänner*
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*Fixe Bestell-Zusage des Vereins bis Ende Jänner reicht aus, um von der Rabattaktion profitieren zu können.
Text und Interview:
Silke Kettelhake
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